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Das 6. Semester zu Gast im „Haus der Geschichte“ in Bonn

Der Soziologie- und der Geschichte-Kurs, beide von Herr Wallmann unterrichtet, besuchten am 16.03.2018 das „Haus der Geschichte‘‘. Hierzu trafen sich beide Kurse um 09:30h am Kölner Hauptbahnhof, um von dort aus mit einem Gruppenticket die RB26 Richtung Remagen zu nehmen.

Da die Kurse frühzeitig im „Haus der Geschichte‘‘ ankamen und sich der Start der Führung aufgrund des starken Andrangs verzögerte, war vorher noch genügend Zeit, um sich die Neueröffnung der Sonderausstellung

anzuschauen. Die Ausstellung „Deutsche Mythen‘‘ wird mit dem Spruch „Erst im Gedächtnis formt sich die Wirklichkeit‘‘ eröffnet und führt den Besucher an verschiedene Themen heran: den „Antifaschismus“ in der DDR, die Friedensbewegung und die „Friedliche Revolution“ von 1989, um nur einige der dortigen Hauptthemen zu nennen. Durch zahlreiche Erlebnismöglichkeiten und Multimediainstallationen, wie zum Beispiel Audio- oder Filmaufnahmen sowie unzählige Werke zum Anfassen, werden dem Besucher die Mythen seit 1945 nahegebracht. Unser Kurs hatte das Glück einer der ersten Besucher zu sein, welche die Ausstellung betreten durften. Sie eröffnete am 16.03.18 und ist noch bis zum 14.10.18 zu besichtigen.

Die Hauptführung durch das „Haus der Geschichte‘‘ übernahm die freie Mitarbeiterin Frau Sabine Steidle, welche den Kurs mit mobilen Audio-Geräten begleitete, sodass jeder und jede alles mitbekam. Die Führung „Unsere Geschichte. Deutschland seit 1945‘‘ nahm den Kurs chronologisch mit durch ereignisreiche Jahrzehnte. Unterstützung bekam die Vorstellungskraft der Besucher durch zahlreiche visuelle Hilfsmittel, welche das jeweilige Szenario verdeutlichen und eine dem Thema angemessene Stimmung erzeugen sollten. Hauptthemen hierbei waren der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg, der Kalte Krieg und die „Friedliche Revolution“, um nur einige Themen zu nennen. Beginnend mit dem Holocaust, über den wirtschaftlichen Wiederaufbau nach 1945, den Mauerbau und -fall, bis zur heutigen Zeit. Durch die Ausstellung von Gegenständen aus der jeweiligen Zeit und durch zahlreiche Multimediainstallationen entstand bei den Besuchern ein ungefähres Gefühl für die Stimmung und die Atmosphäre der Zeiten. Viele Ausstellungsstücke hinterließen einen bleibenden Eindruck: Ein „Rosinenbomber“, welcher 1948/49 das eingeschlossene Westberlin mit Lebensmitteln ersorgte, oder ein originaler Panzer T34/85, welcher den Besuchern zum Anfassen zur Verfügung steht. Auch sind viele Fahrzeuge zu besichtigen, wie der erste VW Käfer oder der Kabinenroller KR 200. Das beeindruckendste Stück war wohl mit Abstand der „Stein vom Mond‘‘, welcher im November 1969 mit Apollo 12 auf die Erde gebracht wurde. Sein Gewicht beträgt 282g und sein Alter wird auf ca. 3,3 Milliarden Jahre geschätzt. Im letzten Raum der Ausstellung sind wir auf „Eva‘‘ gestoßen – ein Care-o-bot 4, welcher als elektronische Führungsperson dem Besucher drei Ausstellungsstücke zeigen und vorstellen kann und eventuell bald den Job der Führerin übernehmen wird.

Alles in allem war die Exkursion für beide Kurse von großem Nutzen. Der Geschichtskurs konnte sein Wissen über die geschichtlichen Ereignisse in Deutschland erweitern und der Soziologiekurs konnte sich den Sozialen Wandel in der Gesellschaft gut erschließen. Das „Haus der Geschichte‘‘ in Bonn ist insgesamt ein bereicherndes Erlebnis für Studierende des fünften und sechsten Semesters.

Melissa Weber & Levin Vogelsang (6. Semester)