• images/sliderlogo/sliderlogo-a.png
  • images/sliderlogo/sliderlogo-b.png
  • images/sliderlogo/sliderlogo-c.png
  • images/sliderlogo/sliderlogo-d.png
  • images/sliderlogo/sliderlogo-e.png

Das Fach Volkswirtschaftslehre am Köln-Kolleg

Die Unterrichtsziele des Faches werden im Kernlehrplan "Volkswirtschaftslehre" für Kollegs in NRW wie folgt beschrieben: Das Fach Volkswirtschaftslehre hat die Aufgabe den Studierenden eine umfassende volkswirtschaftliche Kompetenz zu vermitteln, damit dieser zur demokratischen Auseinandersetzung und zur reflektierten Teilhabe als mündiger Wirtschaftsbürger, als mündiger Staatsbürger und als mündiges Mitglied vielfältiger gesellschaftlicher Gruppierungen befähigt ist

. Das Unterrichtsfach Volkswirtschaftslehre wird in der Einführungsphase als Wahlpflichtfach im gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenbereich angeboten. In der Qualifikationsphase kann das Unterrichtsfach Volkswirtschaftslehre als Grund- oder Leistungskursfach aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenbereich gewählt werden.

Studierende, die als so genannte „Quereinsteiger“ direkt in die Qualifikationsphase des Köln-Kollegs einsteigen, können das Fach Volkswirtschaftslehre ohne fachliche Vorkenntnisse als Grund- oder Leistungskursfach aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenbereich wählen. In der Qualifikationsphase werden die in der Einführungsphase eingeführten Begriffe und Methoden, soweit sie zur Behandlung eines Unterrichtsthemas notwendig sind, wiederholt und vertieft. Das Fach Volkswirtschaftslehre kann als eines von vier Abiturprüfungsfächern oder als anrechenbares Grundkursfach für die Gesamtqualifikation gewählt werden. Die Abiturprüfung umfasst Prüfungen in 4 Fächern. Schriftliche zentrale Prüfungen erfolgen in den zwei gewählten Leistungskursfächern und einem gewählten Grundkursfach (1. bis 3. Abiturfach). Eine mündliche Prüfung erfolgt in einem weiteren gewählten Grundkursfach (4. Abiturfach).

Themen des Faches

Das Unterrichtsfach beschäftigt sich mit ökonomischen, politisch-ökonomischen, sozial-ökonomischen und historisch-ökonomischen Themen. Die Themen des Unterrichtsfaches haben überwiegend einen Bezug zu aktuellen ökonomischen Situationen in Deutschland, der Europäischen Union oder der Welt insgesamt.

In der Einführungsphase werden themenbezogen ökonomische Begriffe, Methoden und Kompetenzen erarbeitet, die in der Hautphase erweitert und vertieft werden.Einige Themenbereiche des Unterrichts in der Einführungsphase werden nachfolgend aufgeführt. Die Abfolge und Schwerpunktsetzung kann variieren.

  • Die Rolle der Akteure in einem marktwirtschaftlichen System
  • Ordnungselemente und normative Grundannahmen der Sozialen Marktwirtschaft
  • Das Marktsystem und seine Leistungsfähigkeit
  • Wettbewerbs- und Ordnungspolitik
  • Strukturen, Prozesse und Partizipationsmöglichkeiten in Betrieb und Arbeitswelt

Einige Themenbereiche des Unterrichts in der Qualifikationsphase werden nachfolgend aufgeführt. Die Abfolge und Schwerpunktsetzung variiert in den einzelnen Kursen und Kursarten im Rahmen der Vorgaben für die zentralen Abiturprüfungen.

  • Entstehung und Entwicklung der Europäischen Union
  • Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank
  • Struktur, Bedeutung und Entwicklung des Außenhandels
  • Wechselkurse und Außenhandel
  • Der Internationale Währungsfonds, die Welthandelsorganisation
  • Globalisierung - Bedrohung oder Chance?
  • Aktuelle Themen und Kontroversen der Wirtschaftspolitik
    (z.B. ökologische Steuerreform - Staatsverschuldung - Steuerpolitik)
  • Wirtschaftspolitische Konzeptionen
    –  Keynesianismus – Neoliberalismus – Monetarismus
  • Nachhaltige Entwicklung
  • Bedeutende Ökonomen und ihre Theorien
     

Adam Smith

(1723 − 1790)

John Maynard Keynes

(1882 − 1946)

Milton Friedman

(1912 − 2006)

In seinem 1776 veröffentlichten Werk The Wealth of Nations vertrat der schottische Philosoph Adam Smith die Ansicht, dass es letztlich der Allgemeinheit zugutekommen würde, wenn der einzelne Unternehmer frei von staatlicher Regulierung seine wirtschaftlichen Interessen verfolgen könne.

Zentraler Gedanke Keynes ist, dass Vollbeschäftigung unter den Bedingungen des Laisser-faire-Kapitalismus, d. h. des freien Markts, die Ausnahme ist. Daher fällt dem Staat die Aufgabe zu, z.B. über öffentliche Investitionen nicht nur den Arbeitsmarkt, sondern die Wirtschaft insgesamt zu beleben.

Milton Friedman ist ein Vertreter des so genannten Monetarismus. Wenn  die

Geldmengensteigerung einer Volkswirtschaft sich an der langfristigen Wachstumsrate des realen Sozialprodukts orientiert, können die Kräfte der freien Marktwirtschaft

ohne staatliche Eingriffe in den Wirtschaftsprozess von sich aus eine ausgewogene und nichtinflationäre Wirtschaftswachstumsrate erzeugen.