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4.Semester:  Der Geschichts-LK geht ins Kino

Mittwoch, 29.03.2017, 16:15. Der Geschichts-LK unter der Leitung von Herrn Wallmann trifft sich am Odeon Kino in der Kölner Südstadt, um den Film „Der junge Karl Marx“ zu sehen.

Die Stimmung ist entspannt, die Gemüter zu Scherzen aufgelegt. Immerhin ist man nicht alle Tage für einen historisch/biographischen Film im Kino. Mit welchen Erwartungen geht man ins Kino? Um etwas zu lernen! Richtige Antwort. 16:30: Nachdem alle eingetrudelt sind, gibt es noch einen kurzen Arbeitsauftrag und dann geht es auch schon nach drinnen. Freie Platzwahl, deshalb besser als erste im Saal sein. Der Kampf um die besten Plätze gestaltet sich jedoch einfacher als erwartet – jetzt steht vor dem Highlight des Tages nur noch ein kurzer Werbeblock. Geschafft. Das Licht wird gedimmt und der Film beginnt.

Der Geschichts-LK

Knappe zwei Stunden und einen für den einen oder anderen Mitstudierenden sehr dringenden Toilettenbesuch später wird sich wieder vor dem Kino eingefunden und die ersten Eindrücke werden ausgetauscht. Noch schnell ein Foto vor dem Kino machen und schließlich ist man sich ziemlich schnell einig, dass die weitere Besprechung in der Gastwirtschaft um die Ecke weitergeführt werden soll.

Wie war der Film? Gut, informativ, allerdings, da sind sich alle einig, an manchen Stellen auch etwas langatmig. Nichtsdestotrotz ein sehr gelungener Film. Wie zunächst nicht direkt aus dem Titel hervorgeht, handelt der Film von dem Marx, welcher mit Mitte 20, fast schon wie ein Rockstar, mit seinem besten Freund Friedrich Engels versucht, die Welt von seinen kommunistischen Idealen zu überzeugen und dabei kein Blatt vor den Mund nimmt. Nieder mit der Bourgeoisie, alle Macht dem Proletariat! Die beiden werden als sympathische Draufgänger dargestellt, die trotz ihres beschwerlichen Weges nicht den Glauben an sich, ihre Ideale und ihre Freundschaft verlieren. Vor allem aber werden die beiden als Menschen, mit den Problemen gezeigt, die jeder kennt und hat. Mal fehlt das Geld, mal gibt es Krach mit der Familie, davon blieben auch Marx und Engels nicht verschont. Wie viel aus dem Nähkästchen gesponnen bzw. historisch belegt ist oder inwiefern die Filmcharaktere sich mit den echten Menschen decken, darüber kann meist nur spekuliert werden. Trotz all dem kann man den Film weiterempfehlen, aber natürlich gehört ein gewisses Mindestmaß an geschichtlichem Interesse und Hintergrundwissen dazu, um den Film voll und ganz genießen zu können.

Höchst zufrieden machen sich die meisten gegen 19:30 Uhr auf den Weg nach Hause und freuen sich auf die nächste Exkursion!

von Max Kalhöfer (4. Semester)