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Die Physiker - Besuch des Theaters des Deutschkurses bei Frau Dittrich

11:45 Treffpunkt vor dem Theater? Zu knapp! Bereits um 11:30 haben wir uns mit dem gesamten Deutschkurs vor dem Theater getroffen, und haben bei guter Laune und einer Cola über die Resultate der bereits geschriebenen Matheklausur philosophiert und spekuliert. 

Kurz vor Theaterbeginn fand dann auch Frau Dittrich zu uns und hat mit den restlich eingesammelten Eintrittsgeldern die Theatertickets für uns gekauft und den Einlass organisiert. 

Zu unserer Verwunderung waren wir wohl der

einzige Kurs und hatten die Ehre, ein extra für uns aufgeführtes Theaterstück ohne überfülltes Theater zu erleben und auf uns wirken zu lassen. 

Obwohl wir im Unterricht bereits einen ersten Eindruck beim Lesen des Stücks über die Handlung und die Charaktere erlangen konnten, waren wir dennoch sehr aufgeregt unsere bisher nur in den Gedanken existierende bildliche Vorstellung der Charaktere nun endlich auf der Bühne kennenzulernen und zu erleben. 

Pünktlich um 12:00 ging es endlich los und die Tore des Theatereingang öffneten sich für uns, und eine Treppe führte uns unmittelbar in den souterrain gelegenen Theaterraum des  Horizont Theaters, in welchem wir uns nun alle einen Sitzplatz mit guter Sicht auf die Theaterfläche geschnappt haben. 

Theaterfläche? Richtig! Zu unserer Verwunderung gab es keine Bühne im klassischen Sinne, sondern eine art Spielfläche für die Darsteller, welche sich zwischen den im Halbkreis angeordneten Stühlen gut sichtbar für alle befand. 

Das Licht ging aus, die Studierenden wurden ruhig, ein guter Klassiker aus den 80ern erklang und die Darsteller betraten die Bühne und legten nun richtig los mit dem Stück.

Ob Dürenmatt zur Ankündigung seines Stücks auch einen 80er Trash-Hit verwendet hat sei mal dahin gestellt ;-). 

Jedenfalls gab es zur Vorfreude vor Beginn erstmal eine Portion gute Laune!

Es ging los und das Stück sowie die Schauspielleistung der Darsteller wurde vorgeführt, wie es wortwörtlich im Buche steht. 

Eine Vorführung, welche sich durch viel Emotionen, hervorragende Darsteller und guter Organisation seitens der Theaterleitung auszeichnet und einen echten Mehrwert für Abwechslung in Unterrichtsgestaltungen sowie für private Unternehmungen darstellt. 

Die Physiker und alle weiteren Darsteller des Stücks verkörperten die Charaktere so, wie wir uns sie im Unterricht vorgestellt hatten. 

Das Licht ging an, die Darsteller verbeugten sich, wir verabschiedeten uns und zeigten

unsere Anerkennung mit einem riesigen Applaus, während die Stimme von Louis Armstrong mit ´´What A Wonderful World´´durch den Theatersaal klang. 

Zufrieden, und mit viel positiven Gesprächsbedarf verließen wir das Theater und ließen uns das Stück nochmal durch den Kopf gehen. 

 

Marco Fischer (Studierender)