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Teamtraining/Vertrauenstraining der Klasse 1c .  - 1. Semester

Am 20.05.2019 versammelte sich die Klasse ab dem 2. Unterrichtsblock in unserer Turnhalle, unter Begleitung unsere Klassenlehrerin Frau Weyergraf und unseres Sozialpädagogen des Köln Kollegs, Herr Fischer. Die verschiedenen Übungen und Aufgaben hatten zwei Studierende unserer Klasse vorbereitet.

Die erste Aufgabe unseres Programms bestand in einer Aufwärmübung im Kreis, die unsere Konzentration und Geschicklichkeit forderte. Nach jeder Übung versammelten wir uns und gaben unseren Begleitern Feedback.

Mit der nächsten Übung begann dann ein wahrer Vertrauenstest unter uns Studierenden. Wir sollten mit den Geräten und Gegenständen aus dem Lager einen Parkour in der Halle aufbauen. Dies geschah mit einer so großen Motivation das nach gefühlten 5 Minuten ein hervorragender Hindernislauf entstand. Nun sollten, nachdem Zweierteams gelost wurden, in Partnerarbeit der Parkour einmal durchquert werden. Allerdings hatte jeweils einer die Augen verbunden und sein Partner musste ihn leiten. In der nächsten Runde wurde die Augenbinde getauscht, sodass jeder einmal blind den Parkour bewältigt hatte.

Das Feedback dieser Runde wurde nun deutlich offener und ausführlicher, wir sprachen über Vertrauen aufbauen und Verantwortung übernehmen. Auch die Übungen wurden nun schwieriger und anspruchsvoller. Die nächste Aufgabe bestand darin, dass die Studierenden , zunächst gemeinsam und später in Gruppen, einen Stock mit ihren gepreizten Zeigefingern zunächst hochhalten und dann gleichmäßig und ohne dass die Finger den Stock verlassen, zu Boden ablassen sollten. Es stellte sich heraus, dass diese Aufgabe wesentlich schwerer war, als man zunächst vermutete. Es kam erstmal zu kleinen Motivationsbrüchen, weil es lange dauerte bis wir erfolgreich waren und man für dieses Spiel viel Geduld braucht. Nach dieser Übung wurde viel diskutiert, die Studierenden sprachen nun sehr offen miteinander über Probleme und Lösungen und man merkte, dass jeder gegenüber dem anderen immer zugänglicher und kritikfähiger wurden.

 

Die nächste und zugleich letzte Aufgabe war wohl die größte Herausforderung für uns. Auf dem Boden wurde ein großer Kreis mit vielen kurzen Seilen gelegt und in der Mitte dieses Kreises ein Gegenstand, in unserem Falle eine Schere. Die Aufgabe bestand nun diese Schere, nur mit Hilfe von Seilen und Dingen, die wir am Körper hatten, aus diesem Kreis zu holen aber nichts, weder wir, noch Gegenstände oder die Hilfsseile, durfte dabei den Boden berühren. Es wurde viel ausprobiert, jeder wollte seine/ihre Ideen einmal in die Tat umsetzen doch nichts funktionierte. Irgendwann taten wir uns zusammen und hörten auf den Vorschlag mit all den Seilen eine große Schlaufe zu knoten und damit die leichteste Studierende gemeinsam über den Kreis anzuheben. Beim ersten Versuch hatte leider jemand versehentlich den Boden des Kreis berührt, aber der Jubel war groß als es dann beim zweiten Versuch tatsächlich geklappt hatte. Es war ein toller Anblick, wie jede/r Studierende/r auf jeder Seite sein/ihr Bestes gab um die Seile auf Spannung zu halten. Nach dieser großartigen Leistung wurde dann noch über das Thema Kommunikation diskutiert. Hätten die Studierenden von vornherein zusammengearbeitet und die beste Idee sofort in die Tat umgesetzt anstatt vorher unzählige gescheiterte Versuche vorzunehmen, wären wir natürlich schneller an unser Ziel gelangt.

Aber am Ende sind wir trotzdem gemeinsam stolz und glücklich über unsere Leistungen gewesen und die Stimmung war wie an diesen gesamten Tag sehr gut und friedlich. Wir haben sehr viel über uns, Vertrauen und Teamarbeit gelernt und dass wir ohne Teamarbeit und gegenseitiges Zuhören und Vertrauen keine einzige Aufgabe bestanden hätte.

Unser Dank geht an Frau Weyergraf und Herrn Fischer für diese tolle Möglichkeit.

Und ein besonderer Dank an Natalia und Lile für die tolle Vorbereitung und Ideen.

Von: Raffaele Palumbo, 1c