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Veranstaltung „Menschenfreund – Menschenfeind“

Die Veranstaltung „Menschenfreund – Menschenfeind“ von „180 Grad Wende“ fand um 14 Uhr am 09.10.2019 in der Aula des Köln-Kollegs statt. Herr Berrissoun und sein Kollege leiteten die Veranstaltung. Die Teilnehmer waren Studierende des Köln-Kollegs aus verschiedenen Jahrgängen. Das Ziel der Veranstaltung war es, viele Studierende über verschiedene Formen von Radikalisierung und Extremismus zu informieren und lösungsorientierte Ansätze im Umgang damit zu bieten.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Herr Berrissoun die Studierenden und stellte sich vor. Danach wurden verschiedene Formen von Radikalisierung und Extremismus anhand verschiedener Beispiele und Darstellungen besprochen. Im Anschluss an jedes Thema hatte man die Gelegenheit sowohl Fragen zu stellen als auch Stellung zum Thema zu nehmen. Darüber wurden oft Gruppendiskussionen geführt, bei denen die Studierenden die Gelegenheit hatten, ihre Meinungen zu äußern. Zudem stellte Herr Berrissoun verschiedene Ansätze gegen Radikalisierung und Extremismus vor, die dabei behilflich sein können, ein Problem oder eine Situation zu lösen. Sein Beitrag über Konflikte im Kontext von Radikalisierung und Extremismus war sehr informativ und hilfreich, weil die von ihm präsentierten Ansätze relevant und praktisch für unsere heutige Gesellschaft sind. Zum Beispiel zeigte Herr Berrissoun uns verschiedene Bilder von Menschen und fragte uns: „Was sind die Gemeinsamkeiten der Menschen auf den Bildern?“ Auf den ersten Blick antworteten viele Studierende, dass alle Menschen auf den Bildern aus islamischen Ländern kommen. Das spontane Urteil beruhte demnach auf Vorurteilen über das Aussehen bestimmter sozialer Gruppen. Darauf erklärte Herr Berrissoun, die Menschen seien in der Tat muslimisch, allerdings kommen sie aus verschiedensten Ländern, von denen nicht alle vorwiegend muslimisch geprägt sind: Deutschland, Bangladesch, Iran, Marokko, Philippines, etc. Interessanterweise bemerkte niemand, dass es sich bei den Personen um sehr bekannte und einflussreiche Menschen handelte. Viele waren deshalb sehr überrascht zu erfahren, dass fünf der zwölf Personen den Nobelpreis für ihr soziales Engagement gewonnen hatten. Alle waren sehr einflussreich in ihren Gemeinschaften, z.B. im wirtschaftlichen, politischen oder akademischen Bereich. Dieses Beispiel hat mich gelehrt, dass man niemanden aufgrund seines Aussehens beurteilen sollte.

Anschließend gab es eine offene Runde, um Fragen zu stellen und diese gemeinsam zu diskutieren. Die Veranstaltung war sehr gut besucht und wurde von den Studierenden sehr gut aufgenommen. Ich danke Herrn Ceravolo für die gute Zusammenarbeit und seine Unterstützung. Am Ende der Veranstaltung wurden Auswertungsflyer verteilt und es wurde über die nächste Veranstaltung von „180 Grad Wende“ informiert.

Köln, den 11.09.2019                                                                                           Adrian Garcia