• images/sliderlogo/sliderlogo-a.png
  • images/sliderlogo/sliderlogo-b.png
  • images/sliderlogo/sliderlogo-c.png
  • images/sliderlogo/sliderlogo-d.png
  • images/sliderlogo/sliderlogo-e.png

Klasse 2C: Außerschulischer Unterricht im Fach Volkswirtschaftslehre mit Herrn Wallmann - Thema: Marktwirtschaft / Das Modell vom „Vollkommenen Markt“

Wir beschäftigten uns in der Klasse 2c im Fach VWL mit dem Thema Marktwirtschaft und speziell mit der Frage, ob das theoretische Modell vom „vollkommenen Markt“ realistisch ist. Um zu verstehen, was einen „vollkommenen Markt“ ausmacht, möchte ich die besonderen Merkmale eines „vollkommenen Marktes“ kurz erläutern, welche wir im Unterricht besprochen haben.

Dazu gehören unter anderem: Es muss eine vollständige Markttransparenz für jede*n Marktteilnehmer*in bestehen, dies bedeutet, dass jede*r Teilnehmer*in über alle Angebote sowie Preise Bescheid wissen muss, um den Bedarf abzudecken. Die angebotenen Produkte müssen allesamt gleichartig sein (Homogenität der Güter).Es dürfen keine räumlichen, zeitlichen sowie persönlichen Präferenzen bestehen, damit ist gemeint, dass Käufer*innen rationale Kaufentscheidungen treffen, ohne z.B. von emotionalen Aspekten beeinflusst zu werden. Ein Bespiel: Ein*e Marktteilnehmer*in geht jeden Tag zur Bäckerei gleich um die Ecke, 15 Minuten weiter entfernt gibt es eine Bäckerei, die Brötchen viel günstiger anbietet, dennoch bevorzugt der Marktteilnehmer das Geschäft um die Ecke, es besteht also eine räumliche Präferenz der Konsument*innen (und ein Standortvorteil für die Bäckerei um die Ecke). Und zuletzt gilt im Modell der vollständige Wettbewerb, so dass alle Markteilnehmer auf Veränderungen des Marktes reagieren, z.B. bei Preisänderungen. Das Wettbewerbsverhalten zwischen Marktteilnehmer*innen darf in keiner Weise eingeschränkt werden, z.B. durch die Bildung von Monopolen.

Um herauszufinden, ob es einen „vollkommenen Markt“ in der Realität gibt, haben wir uns als Klasse gemeinsam entschlossen, mit Herrn Wallmann am 17.12.2019 den Weihnachtsmarkt im Stadtgarten in Köln-Ehrenfeld diesbezüglich zu begutachten.

Dabei sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass der Weihnachtsmarkt ein „unvollkommener Markt“ ist, da wir u.a. die oben genannten Präferenzen feststellen konnten.

So bestanden beispielsweise räumliche Präferenzen bei den unterschiedlichen Glühweinständen, da die meisten Teilnehmer zu dem Glühweinstand nahe am Eingang gegangen sind, daher bestand also ein Standortvorteil für den jeweiligen Anbieter.

Des Weiteren gab es keine komplette Markttransparenz, zwar hätten wir alle Stände abgehen können, um dann die Preise zu vergleichen, aber da es in Köln mehrere Weihnachtsmärkte gibt, können wir nicht wissen, ob es auf einem anderen vielleicht lukrativere Angebote geben könnte.

Zudem bestanden bei einigen Mitstudierenden persönliche Präferenzen, da an einem Stand eine sympathische Dame Glühwein verkaufte, dies führte dazu, dass wenig rationale Kaufentscheidungen getroffen wurden.

Fazit: Wir stellen also fest, dass der Weihnachtsmarkt nicht dem Modell des „Vollkommenen Marktes“ entspricht.

Der Weihnachtsmarkt mag zwar kein „Vollkommener Markt“ sein, aber dafür war der Unterrichtstag vollkommen aufschlussreich.  Ich freue mich als beteiligte Studierende sagen zu können, dass mir mit dieser Unterrichtsstunde das Thema noch verständlicher vermittelt wurde, da ich als Marktteilnehmer*in, selbst testen konnte, was einen „Vollkommenen Markt“ ausmacht.  Ich möchte nun zu guter Letzt meinen Dank und den Dank der Klasse an Herrn Wallmann ausrichten, und wir wünschen eine frohe Weihnacht.

Ihre Klasse 2c

Verfasst von: Dresina Cuba