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Quereinstieg in das 3. Semester

Die inhaltlichen Voraussetzungen für den Quereinstieg in das dritte Semester entsprechen den Unterrichtsinhalten des Vorkurses, des ersten und des zweiten Semesters. Die Übersicht dient der Vorbereitung auf den Einstieg in das dritte Semester und bildet in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik auch die Grundlage für den schriftlichen Einstufungstest. Zur Vorbereitung in den anderen Fächern nutzen Sie bitte die Übersichten in den Fachbereichen.

 

Einstieg in das 3. Semester im Fach Deutsch:

Der Unterricht im Vorkurs und in der Einführungsphase dient der Angleichung unterschiedlicher Voraussetzungen der Studierenden und vermittelt Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten (u.a. Techniken der Textbearbeitung), die als Grundlage für die Weiterarbeit in Grund-und Leistungskursen der Hauptphase verfügbar sein sollen.Gegenstände des Unterrichts sind fiktionale und nichtfiktionale Texte.

Am Ende der Einführungsphase sollte die Unterscheidung dieser Textformen, ihrer Merkmale, der Beschreibungsbegriffe und Kommunikationsformen vorausgesetzt werden können.

 I. Fiktionale Texte (erzählende, dialogische, lyrische Textformen)

 1.erzählende Textformen

1.1Unterscheidung zwischen Er-Erzählung und Ich-Erzählung, Erzählen und  
     Berichten

1.2 Unterscheidung zwischen auktorialer und personaler Erzählsituation

1.3 Unterscheidung zwischen panoramatischem und szenischem Erzählen

1.4 Unterscheidung zwischen Autor/in und Erzähler

1.5 Unterscheidung zwischen Zeitraffung, Zeitdehnung, Zeitdeckung, zwischen linearem Erzählen, Vorausdeutungen und Rückwendungen

2.dialogische Textformen

2.1 Unterscheidung zwischen Haupttext (Dialog und Monolog) und Nebentext (Szenen-anweisung, Regieanweisungen, Personenangaben)

2.2 Verbale und nonverbale Kommunikation

2.3 Unterscheidung von Person und Figur  

2.4. Kenntnis der Bedeutung der Bezeichnungen Akt/Aufzug, Szene, Auftritt

3. lyrische Textformen

3.1 Unterscheidung zwischen gebundener Sprache und Prosasprache

3.2 Unterscheidung unterschiedlicher Formen lyrischen Sprechens  

3.3 Kenntnis der Bedeutung der Bezeichnungen Verszeile, Strophe, Gedichtform

3.4 Kenntnis der Bedeutung der Bezeichnung „Sprecher im Gedicht“, „lyrisches Ich“

3.5 Kenntnis von Reimformen und der Funktion von Reimbindung und freien lyrischen Ausdrucksformen sowie bildhafter Formen des lyrischen Sprechens

 

II. Nichtfiktionale Texte

1.Unterscheidung von nichtfiktionalen Texten nach ihrer Kommunikationssituation (Bericht, Beschreibung, Brief, Rede, Kommentar etc.)

2. Autorenabsicht und Adressatenbezug

3. Verfahren der strukturierten Inhaltswiedergabe eines Textes

4. Unterscheidung zwischen (textbezogenem) Gegenstand und (außertextlichem) Thema

5. Formen der Argumentation in argumentativen, meinungsbildenden Texten

 

III. Formen der Textbearbeitung

1. zweckmäßige Verfahren der Textmarkierung

2. sachgerechtes und zweckmäßiges Zitieren

 

Einstieg in das 3. Semester im Fach Englisch:

Im Fach Englisch werden in der Einführungsphase  (Vorkurs, 1. und 2. Semester) die folgenden Fertigkeiten vermittelt. Sie werden für die Teilnahme sowohl an Grund- wie auch an Leistungskursen vorausgesetzt:

Leseverstehen:

Die Studierenden sollten in der Lage sein, literarische Texte und Sachtexte zu verschiedenen

Alltags- und landeskundlichen Themen zu verstehen.

Hörverstehen:

Die Studierenden sollten englischsprachige Arbeitsanweisungen und Erklärungen der Lehrer sowie Unterrichtsbeiträge der Kursteilnehmer verstehen. Ferner sollten sie in der Lage sein, auditiven und audiovisuellen Aufnahmen zu folgen.

Sprechen:

Die Studierenden sollten Situationen, Erfahrungen, Vorhaben, Problemstellungen und Einstellungen verständlich darlegen und begründen  sowie Beiträge anderer Kursteilnehmer kommentieren können.

Schreiben:

Die Studierenden sollten sich eigenständig und verständlich schriftlich äußern können. Sie sollten in der Lage sein, Fragen zum Inhalt von Texten zu beantworten, Inhaltsangaben (summaries) zu verfassen sowie Stellungnahmen in Form eines Kommentars oder eines (Leser-) Briefes zu erstellen.

“Sprachmittlung“:

Unter Sprachmittlung versteht man das sinngemäße Wiedergeben der Hauptaussagen eines deutschen Textes ins Englische. Dabei wird Ihnen keine perfekte oder gar vollständige Übersetzung abverlangt, vielmehr ein kurzes Resümee des vorgegebenen deutschen Textes auf Englisch. Der Gebrauch eines Deutsch-Englisch-Wörterbuchs ist dabei – und generell bei Klausuren - erlaubt.

Analytische Fertigkeiten:

Die Studierenden sollten in Ansätzen in der Lage sein, Texte zu analysieren und zu deuten, z.B. Umgangs- oder Vulgärsprache und/oder augenfällige sprachliche Mittel (z.B. Bildsprache) in einem Text erkennen und in Bezug auf Aussageabsicht und Wirkung deuten.

Vorausgesetzt werden dabei:

Methodische Fertigkeiten:

Wortschatz:

Schwerpunktmäßig werden Vokabeln aus den Themenbereichen

vorausgesetzt.

Grammatik:

Das Beherrschen folgender grammatischer Grundstrukturen wird erwartet:

Mitarbeit im Unterricht

Die Unterrichtssprache ist Englisch. Es wird daher erwartet, dass Arbeitsanweisungen der Lehrerinnen und Lehrer, Redebeiträge anderer Studierender sowie audio-visuelle Aufnahmen verstanden werden. Ferner wird erwartet, dass Studierende sich am Unterrichtsgespräch mit englischsprachigen Beiträgen beteiligen.

Empfohlenes Arbeitsmaterial zur Vorbereitung:

 

In den Semestertests zum Quereinstieg in das 3. Semester werden folgende Aufgaben gestellt:

Auf Basis einer Kurzgeschichte werden verschiedene Aufgabenformate getestet, d.h.

Folgende Arbeitsaufträge können z.B. gegeben werden:

zu 1: summarize (zusammenfassen), describe (beschreiben), outline (wesentliche Merkmale darstellen), point out (bestimmte Aspekte herausstellen und erklären), state (darstellen)

zu 2: analyse/examine (detailliert beschreiben und erklären), illustrate (an Beispielen erklären und verdeutlichen), characterize, compare

zu 3: comment (eigene Meinung zu einem Sachverhalt formulieren und  fundiert begründen), discuss (Pro und Contra Diskussion mit abschließender Stellungnahme),

justify (fundiert begründen)

II. Sprachmittlung

Sowohl in Bezug auf den vorgelegten Text als auch unabhängig davon, kann eine Sprachmittlungsaufgabe gestellt werden.

 

 

Einstieg in das 3. Semester im Fach Mathematik :

Die folgende Übersicht gibt einen Überblick über die im zweiten Semester behandelten Themen. (Die Themen des Vorkurses und des ersten Semesters finden Sie unter Quereinstieg in das erste Semester bzw. Quereinstieg in das zweite Semester). Die Seitenangaben beziehen sich auf Unterrichtswerke, die am Köln-Kolleg als Leihbücher an Studierende ausgeliehen werden bzw. von den Studierenden angeschafft werden.

B : Bigalke, A. Hrsg. (2014) : Mathematik Gymnasiale Oberstufe Einführungsphase, Cornelsen-Verlag, ISBN : 978-3-06-041912-8.

P : Postel, H. (2012): Aufgabensammlung Mathematik zum Üben und Wiederholen,Schroedel-Verlag, ISBN 978-3350773243-8

Unterrichtsinhalte

 

Begriff der Wahrscheinlichkeit und Laplace-Experimente

P: 152 -158

B: 186-198

Baumdiagramme (inkl. Pfadregeln)

P: 159 -162

B: 199 206

bedingte Wahrscheinlichkeiten (inkl. Unabhängigkeit und Vierfeldertafel)

B: 216-234

Exponentialfunktionen

B:270-273

B: 278-281

Potenz- und Wurzelfunktionen

B: 50-67

ganzrationale Funktionen (Definition, Symmetrie, Grenzverhalten)

B: 68-82

Nullstellen ganzrationaler Funktionen (Ausklammern, Substitution)

B: 68-82

Monotonie- und Krümmungsverhalten von Graphen

B:60

Tangentensteigung und momentane Änderungsrate

B:84-106

Im ersten Semester wurde auch verpflichtend ein grafikfähiger Taschenrechner (GTR) eingeführt, der am Köln-Kolleg über eine Sammelbestellung erworben werden kann : Casio fx-CG20.